SVP Sektion Stadt Bern

Verwaltungsratsmandat Antener – Begleitgruppe BLS

19.03.2018

Schweizerische Volkspartei Stadt Bern
Union Démocratique du Centre Ville de Berne
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Medienmitteilung SVP

Grossrat Bernhard Antener (SP) neu im Verwaltungsrat der BLS:
War dies der wahre Grund für das vorzeitige-Aus der Begleitgruppe?

Anfangs Februar 2018 hat die Begleitgruppe Werkstätten ihre Arbeit überstürzt beendet. Dies, obwohl laut SBB nicht alle Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zwischen SBB und BLS geprüft worden sind. Gut einen Monat später wurde bekanntgegeben, dass Bernhard Antener, Leiter der „unabhängigen“ Begleitgruppe, im BLS-Verwaltungsrat Einsitz nimmt. Dieses Vorgehen befremdet. Die SVP ist empört und fühlt sich hinters Licht geführt. Sie ist der Auffassung, dass das neue Verwaltungsratsratsmitglied bei allen Geschäften hinsichtlich Werkstätte Riedbach befangen ist und in den Ausstand treten müsste.

Weitere Abklärungen für eine Zusammenarbeit zwischen der SBB und der BLS im Werkstattbereich wurden an der letzten Begleitgruppensitzung von den Vertretern der SVP und dem Vertreter der GaP gefordert. Leider wurde dieser Antrag jedoch von der Mehrheit verworfen. Mit den Worten „es schisst mi a, ig ma nüm“ wurde die Begleitgruppe von Bernhard Antener aufgelöst. Stand schon damals das Verwaltungsratsmandat von Herrn Antener im Vordergrund? Falls die Begleitgruppe heute noch Tagen würde, wäre eine Wahl in den Verwaltungsrat der BLS wohl nicht möglich gewesen. Die angebliche Unabhängigkeit der Begleitgruppe erscheint somit immer unglaubwürdiger. Die SVP ist empört und fühlt sich hinters Licht geführt. Dass der angeblich unabhängige Begleitgruppenpräsident nur einen Monat nach der Auflösung der Begleitgruppe in den Verwaltungsrat der BLS wechselt, befremdet. Auf den Entscheid der Begleitgruppe darf nicht mehr abgestellt werden. Ebenfalls muss Herr Bernhard Antener hinsichtlich der Werkstätten als befangen angesehen werden. Er müsste im Verwaltungsrat in den entsprechenden Geschäften in den Ausstand treten.

Wie in einer Medienmitteilung der SBB vom 2. Februar 2018 herausgeht, könnte bei einer Zusammenarbeit der Bahnen auf einen Neubau verzichtet werden. Aus diesem Grund ist die SVP der Auffassung, dass das Werkstattprojekt in Bern-West in der vorgesehen Form nicht realisierbar ist und fordert die Bahnunternehmen nochmals auf, zusammen nach Lösungen in bereits vorhandenen Werkstätten oder an anderen Standorten zu suchen. Wenn es dem Regierungsrat ernst mit dem Kulturlandschutz und der Respektierung der regionalen Richtplanungen ist, muss er die Bahnen zu einer engen Zusammenarbeit aufzufordern.

Alexander Feuz, Fraktionspräsident, Stadtrat 079 356 22 45
Rudolf Friedli, Parteipräsident, 076 326 42 70
Herr Thomas Fuchs, Grossrat, a Nationalrat, 079 302 10 09