SVP Sektion Stadt Bern

überparteiliche Unterstützung für Zonenplanänderung Rehhag

20.05.2018

Bern, Freitag 18. Mai 2018 überparteiliche Unterstützung für Zonenplanänderung Rehhag Ein überparteilicher Zusammenschluss unterstützt die Zonenplanänderung Rehhag. Die stadtberner Bevölkerung stimmt am 10. Juni über die Zonenplanänderung ab, welche es ermöglichen soll, die ehemalige Tongrube Rehhag mit Inertstoffen aufzufüllen. Danach soll die Grube rechtlich als Naturschutzgebiet festgesetzt werden. Auf kantonaler Ebene wurde der Bedarf für eine Inertstoff-Deponie in der Region Bern bereits 2001 formuliert. 90 Prozent der in der Region Bern anfallenden Inertstoffe müssen ausserhalb der Region entsorgt werden. Deshalb wurde der Standort Rehhag 2007 im regionalen und 2011 im kantonalen Richtplan als Standort für eine Inertstoffdeponie vorgesehen. Die Stadt ist deshalb verpflichtet, die Deponie in einem Zonenplan festzulegen. Mit der Stilllegung der Tonwarenproduktion Ende 2002 wurde auch der Rohstoffabbau eingestellt. Mit dem Brachliegen der offenen Grube begann die Sukzession, d.h. die seltenen und wertvollen Pionierstandorte begannen zu verbuschen und es entstand ein spezielles Oekosystem, welches aber ohne Pflegeeingriffe innert weniger Jahrzehnte zu einem Wald würde. Die meisten Lebensräume in der Grube benötigen dringend eine fachgerechte Pflege, wenn ihr hoher ökologischer Wert erhalten bleiben soll. Es ist deshalb vorgesehen, die Grube rechtlich als Naturschutzgebiet festzusetzen, wodurch die hohen Naturwerte langfristig gesichert werden. Geplant sind auch ein Panoramaweg und einer Feuerstelle zum Bräteln. Für weitere Auskünfte:
Gabriela Blatter, Parteipräsidentin GLP, Tel. 078 6232742
Christoph Zimmerli, Parteipräsident FDP, Tel. 079 650 60 39
Lukas Gutzwiller, Vizepräsident GFL und Fraktionschef, Tel. 076 462 31 07 Bettina Jans Troxler, Parteipräsidentin EVP, Tel. 076 490 2346
Thomas Fuchs, Alt-Grossrat SVP, 079 302 10 09